Finanzverwaltung

Kämmerei

Als Kämmerei bezeichnet man in Deutschland die Abteilung einer öffentlichen Verwaltung, die sich um die finanziellen Angelegenheiten einer Gemeinde kümmert. Der Kämmerer ist demnach der Leiter der Finanzverwaltung. Geschichtlich leitet sich der Begriff der Kämmerei aus dem Mittelalter von dem Begriff Hofkammer ab - diese verwaltete die direkten Finanzen der Fürsten.

Aufgaben der Kämmerei

Zu den Aufgaben gehören in erster Linie die Aufstellung des Haushaltsplanes, eine anschließende Haushaltsüberwachung und letztendlich die Erstellung einer Jahresrechnung.
Die Kämmerei in der Gemeinde Röttenbach ist heute jedoch weit mehr.
Denn sowohl die Personalverwaltung, das komplette Zuschusswesen, die finanzielle Abwicklung des schulischen Nachmittagsbetreuungsbereiches, als auch viele weitere gemeindliche Angelegenheiten, wie bspw. die Vermögenserfassung, gehören derzeit zu den Aufgaben der Kämmerei.
Der Kämmerer Herr Zidlicky gehört selbst zum Leitungsteam innerhalb der Verwaltung und ist im direkten täglichen Kontakt mit dem Bürgermeister um einen zielorientierten Einsatz der finanziellen Mittel zu planen und zu gewährleisten.

Informationen

Haushalt 2017

Der Gemeinderat verabschiedete in seiner Sitzung am Montag, den 10.04.2017 die Haushaltssatzung 2017 inkl. seiner Anlagen einstimmig.
Die Gemeinde Röttenbach wird im kommenden Jahr einige Großprojekte beginnen. Die finanziell gute Ausgangslage lässt den Mut für richtungsweisende Investitionen zu.

Anbei die von Herrn Bürgermeister Wahl vorgetragene Präsentation.

Download Haushalt 2017

Förderung Austausch Straßenbeleuchtung

In den vergangenen Monaten wurde in Röttenbach in folgenden Straßenzügen insgesamt 180 veraltete Lampen der Straßenbeleuchtung durch hocheffiziente LED-Systeme ausgetauscht:

Am Hang, Amselstraße, Bergstraße, Dechsendorfer Straße, Erlanger Straße, Fichtenstraße, Gewerbering, Heidestraße, Kaibachweg, Kellerweg, Kiefernstraße, Lederhosenstraße, Sandstraße, Schulstraße, Waldstraße, Weiherstraße

Die Straßenbeleuchtung trägt nicht nur maßgeblich zur Verkehrssicherheit und zur persönlichen Sicherheit von Bürgern und Bürgerinnen bei, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität von öffentlichen Flächen. Ein großer Anteil des kommunalen Stromverbrauches ist auf die oftmals stark veraltete und ineffiziente Technik der Leuchtmittel, meist aus den 1980er Jahren, zurückzuführen.

Die unwirtschaftlichste Technik ist die Weißlichtbeleuchtung mit Verwendung von sog. Quecksilberdampflampen (HQL) als Leuchtmittel. Die Lichtstärke dieser Leuchtmittel nimmt bei gleichbleibendem Verbrauch innerhalb von kurzer Betriebszeit deutlich ab. Hinzu kommt die Umweltbelastung bei der Produktion und der Entsorgung der defekten Leuchtmittel. Quecksilberdampflampen dürfen aus diesen Gründen ab 2015 in der EU nicht mehr produziert werden. Desweitern besitzen diese Leuchten meist sehr schlechte lichttechnische Eigenschaften, die zum einen dazu führen können, dass beispielsweise Gefahrenstellen im Straßenverkehr nur ungenügend ausgeleuchtet werden. Zum anderen kommt es häufig zu einer unerwünschten und oft störenden Lichtverschmutzung (das Licht strahlt in den Nachthimmel oder in anliegende Wohnräume ab). Durch gezielte Lichtlenkung, die mit Hilfe der LED- Technik möglich ist, können öffentliche Flächen, Straßen und Gehwege optimal ausgeleuchtet werden. Schattenbildung zwischen den einzelnen Straßenleuchten sowie unerwünschtes Licht, beispielsweise in Wohnräumen, wird minimiert. Nicht nur die besonders hohe Energieeffizienz zeichnet die LED- Technik hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit aus. Es werden keine umweltbelastenden Schwermetalle mehr verbaut, die entsprechend entsorgt werden müssen.

Aus diesen ökologischen und wirtschaftlichen Gründen ist es gängige Praxis, sukzessive die Straßenbeleuchtung gegen effizientere Technik auszutauschen. Die Vorteile dieser Technik sind enorm. Bereits durch die hohe Lebensdauer und die lange Garantie des Herstellers reduzieren sich die Wartungskosten in den ersten 10 Jahren deutlich. Hinzu kommt die hohe Energieeinsparung bei helleren Lichtverhältnissen. Speziell in Röttenbach wurde, im Vergleich zur Bestandsanlage bestehend aus vorwiegend Quecksilberdampflampen, eine Energieeinsparung in der Größenordnung von 86% erreicht. Dadurch werden nicht nur die Stromkosten gesenkt, sondern es wird zugleich ein wichtiger Betrag zum Klimaschutz geleistet. So können durch diese Maßnahme über die durchschnittliche Lebensdauer ca. 825 Tonnen CO2 eingespart werden.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher, ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Links:
www.bmu-klimaschutzinitiative.de

Projektträger Jülich
www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

 

 

Ansprechpartner:

Martin Zidlicky

Martin Zidlicky

Kämmerei

Tel.: 09195 / 94 90-30
Fax: 09195 / 94 90-13
Büro: Rathaus OG

Gemeinde Röttenbach
Ringstraße 46
91341 Röttenbach


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