Aktuelle Projekte

Sanierung Schulturnhalle

Jährliche Schulhausbegehung mit dem Gemeinderat:

Im Rahmen der Schulhausbegehung im Jahr 2016 wurde nach Besichtigung des Schulhauses und der Turnhalle sowie den dargestellten Mängeln erstmals durch Bürgermeister Ludwig Wahl und Vertretern des Gemeinderates vereinbart, die Verwaltung möge prüfen, inwieweit eine Schulhausteilsanierung im Hinblick auf eine Förderung effizienter wäre, bevor – wie in den vergangenen Jahren – kontinuierlich ausschließlich Eigenmittel für den Bauunterhalt verwendet werden.
Am 27.01.2017 fand mit der Regierung von Mittelfranken ein gemeinsamer erster Besprechungstermin bzgl. der Fördermöglichkeiten statt.

Das Ergebnis wurde daraufhin am 28.01.2017 anlässlich der Schulhausbegehung 2017 vorgestellt. Es wurde vereinbart, in der Schule verschiedene zeitliche und bautechnische Abschnitte zu bilden und diese im Zuge einer Generalsanierung fördern zu lassen.

Abschnittsbildung für die Generalsanierung - 1 Abschnitt Schulturnhalle

Die Schulturnhalle wurde im Jahr 1986 erbaut und ist inzwischen „in die Jahre gekommen". Gerade in den Wintermonaten herrschen aufgrund der schlechten Dämmwerte teilweise niedrige Temperaturen. Um die Turnhalle nun energetisch auf den neuesten Stand zu bringen fallen natürlich hohe Umbaukosten an. In diesem Zuge soll zudem auch das Problem gelöst werden, dass die Halle dieses Jahr letztmalig als Versammlungsstätte genutzt werden kann. Ab dem kommenden Jahr dürfen keine wiederkehrenden Veranstaltungen im Sinne der Versammlungsstättenverordnung mehr durchgeführt werden wie z. B. das Schulprojekt „Mitmachzirkus", das gemeindliche Weihnachtskonzert, die Prunksitzung des KCR, verschiedene Turniere u. Meisterschaften sowie Weihnachtsveranstaltungen von Vereinen. Maßgeblich ist immer, ob sich bei einer Veranstaltung mehr als 200 Besucher (Teilnehmer und Zuschauer) in der Halle befinden.

Fördermöglichkeiten:

Die FAG Förderung bezieht sich zunächst lediglich auf den Schulbereich und liegt voraussichtlich bei 55 %. Es werden nun Überlegungen angestellt, auch Teile des Zuschauerbereiches fördern zu lassen (Stichwort Fluchtweg).

Zudem soll der Umkleidebereich und die Sanitäranlagen des Untergeschosses (fachliche Zuordnung zur Schulturnhalle) ebenfalls aufgrund des allgemeinen Zustands gleich mitsaniert werden sowie der Teilbereich im EG mit Einbau einer Behindertentoilette erweitert werden.

Daraufhin wurden durch den für das Schulhaus zuständigen Architekten Harald Fuchs die voraussichtlichen Kosten und die voraussichtliche Förderung ermittelt. Neben einer genauen Einteilung in Sanierungsabschnitte (grobe Aufteilung bereits erledigt) war hierbei vor allem eine möglichst detaillierte Grobkostenschätzung für alle geplanten Maßnahmen notwendig. Zudem ist die Berechnung der fiktiven Nutzfläche des Schulhauses von zentraler Bedeutung, welche ebenfalls von Herrn Fuchs erstellt wurde.

In der Hauptverwaltungs- und Finanzausschuss-Sitzung vom 07.03.2017 wurde das Ergebnis den Mitgliedern vorgestellt und in der Haushaltsplanung 2017 fest verankert (Beschluss Gemeinderat v. 10.04.2017).

Im Anschluss daran fanden mehrere Gespräche u. offizielle Treffen mit den jeweiligen Vertretern der Schule und den einzelnen Vereinsverantwortlichen statt. Derzeit wird hierbei noch nach endgültigen möglichen Ausweichmöglichkeiten für den Schulunterricht und die Vereinsstunden gesucht um (wenn auch nur mit Abstrichen) auch während der langen Umbauphase einen möglichst reibungslosten Ablauf zu gewährleisten.

Zudem konnten vor allem die Vereinsvorstände hierbei auch ihre Wünsche und Anregungen der Gemeinde gegenüber vorbringen.

Daraufhin wurden anl. eines zweiten Sondierungsgesprächs bei der Regierung von Mittelfranken die einzelnen Investitionsmaßnahmen (auch der Wünsche der Vereine) und die evtl. Fördermöglichkeiten diskutiert.

Der Architekt Harald Fuchs stellte in der Gemeinderatssitzung die  Planungsunterlagen und die Kostenschätzung der einzelnen geplanten Bereiche und die jeweilige in Aussicht gestellte Förderung vor.

Ergebnis nach der Beratung im Gemeinderat:

1. Der Gemeinderat beschließt die Generalsanierung der Schulturnhalle sowie die erforderlichen Maßnahmen für den Umbau zur Versammlungsstätte mit Gesamtkosten in Höhe von rund 2,893 mio. €.

2. Von diesen Kosten sind rund 1,993 mio. förderfähig, der Anteil der nicht förderfähigen Kosten beträgt etwa 20 % der Gesamtkosten.

3. Der Gemeinderat beschließt die von den Vereinen beantragten Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen, die nicht förderfähig sind, zu realisieren.

In den kommenden Wochen sollen nun die endgültigen Abstimmungsgespräche mit den einzelnen Nutzern erfolgen.

Anschließend wird die Verwaltung mit der Beantragung der FAG Förderung beauftragt.

Entwurfspläne der Sanierung

Lageplan Schulturnhalle
Untergeschoss
Erdgeschoss

Obergeschoss
Schnitt/Ansichten

Stand 18.07.17

Neues Baugebiet im Westen von Röttenbach

Der Gemeinderat der Gemeinde Röttenbach hat im Jahr 2016 die Entscheidung zur Entwicklung neuer Wohnbauflächen im Westen von Röttenbach mittels eines Ratsbegehrens auf die Röttenbacher Bürger übertragen, um so die Bürgerschaft aktiv an der zukünftigen Ortsentwicklung zu beteiligen.

Die Röttenbacher Bürgerinnen und Bürger haben sich am 16.10.2016 mehrheitlich für die Ausweisung neuer Wohnbauflächen im Westen von Röttenbach ausgesprochen.

 

Gelb schraffierter Bereich ist zum Stand 01.2017 das angedachte neue Baugebiet.
Gelb schraffierter Bereich ist zum Stand 01.2017 das angedachte neue Baugebiet.

Bebauungsplan, Erschließung & Baudurchführung (Stand 07/2017)

Die Planungsgruppe Strunz ist mit der Änderung des Flächennutzungsplanes und der Erstellung des Bebauungsplanes für das künftige Baugebiet im Westen Röttenbachs beauftragt.

Geplanter zeitlicher Ablauf:

  • Bebauungsplan
 
Vorentwurf Okt./Nov. 2017
Verfahren nach 3/1 und 4/1 BauGB Jan./Feb. 2018
Mögliche Billigung April/Mai 2018
Mögliche öffentliche Auslegung Juni/Juli 2018
Möglicher Satzungsbeschluss Herbst 2018
   
   
  • Erschließung und Baudurchführung
 
Vorplanung und Entwurfsplanung Herbst/Winter2018
Ausschreibung Jan. 2019
Baubeginn Erschließung Frühjahr 2019
Mögliches Bauende Spätsommer 2019
Baubeginn privat Herbst 2019
Innerörtliche Entwicklung und Nachverdichtung in Röttenbach

Parallel zur Erweiterung von Wohnbauflächen am westlichen Ortsrand plant die Gemeinde auch Maßnahmen der Innenentwicklung, um vorhandene Flächenpotentiale innerorts zu aktivieren. Hierzu zählt unter Anderem, die bestehenden Bebauungspläne zeitgemäß zu überarbeiten, mit der Hoffnung verbunden, damit das Bauen innerörtlich attraktiver zu gestalten und somit eine Nachverdichtung zu erreichen.

Bau von bezahlbarem Mietwohnungsraum in Röttenbach

Die Gemeinde Röttenbach strebt in diesem Zusammenhang auch eine stärkere Verdichtung der Bebauung innerorts an. Durch einen urbanen Wohnungsbau könnte hier eine neue moderne Wohnanlage entstehen. Solche Wohnanlagen könnten - sofern der Bedarf gegeben ist - als sozialer Mietwohnraum realisiert werden.

Marodes Gebäude Hauptstraße, bereits abgerissen
Marodes Gebäude Hauptstraße, bereits abgerissen
Skizze/Entwurf
Skizze/Entwurf
Beispiel
Beispiel
Erweiterung des Gewerbegebietes "Sandfeld III"

Das Ingenieurbüro GBi ist mit der Änderung des Flächennutzungsplanes, Erstellung des Bebauungsplanes sowie der Erschließungsplanung beauftragt.

Ökokonto und Ausgleichsmaßnahmen

Die Gemeinde Röttenbach hat seit dem Jahr 2011 in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken ein „Ökokonto" aufgebaut. Statt Geld werden hier Flächen angespart, die zu Gunsten der Natur aufgewertet wurden.

Nach dem Baugesetzbuch müssen seit 2001 alle bayerischen Gemeinden bei Baumaßnahmen die Eingriffe in die Natur durch so genannte Ausgleichsmaßnahmen kompensieren. Dazu werden ökologisch weniger wertvolle Flächen durch gezielte Pflegemaßnahmen aufgewertet. So werden z.B. auf Äckern oder Wiesen Streuobstbestände mit Hecken angelegt. Oder es wird die Nutzung von sandigen, nährstoffarmen und daher landwirtschaftlich schlecht nutzbaren Flächen extensiviert und so Lebensraum für viele Insekten und seltene Sandmagerrasenpflanzen geschaffen. Von dem größeren Nahrungsangebot an Insekten profitieren u.a. auch die Röttenbacher Störche.

Die Flächen können auch auf Vorrat aufgewertet und dann auf dem so genannten „Ökokonto" gutgeschrieben werden. Wie bei einem Sparkonto werden die Flächen verzinst und zwar mit maximal 3% auf 10 Jahre – ein Zinssatz von dem andere Sparer derzeit nur träumen können. Bei einem zukünftigen Bauvorhaben kann die Gemeinde die aufgewerteten Flächen als Ausgleich von diesem Konto „abbuchen". Insgesamt hat die Gemeinde für verschiedene Baumaßnahmen schon 13 Ausgleichsflächen mit 9,3 ha geschaffen. Zusätzlich gibt es noch 6 Aufforstungsflächen mit insgesamt rund 5,8 ha. In den letzten 6 Jahren hat die Gemeinde außerdem 5 Ökokontoflächen mit rund 2 ha aufgewertet. 2017 ist schon eine weitere Fläche mit 4000 m² konkret geplant. Dadurch hat die Gemeinde für den nötigen Ausgleich für das geplante neue Baugebiet bereits genügend Flächen vorrätig.


Die Einzahlung aufs Ökokonto erfolgt folgendermaßen:

Die Ausgangssituation einer gemeindeeigenen Fläche wird durch die untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes und den Landschaftspflegeverband Mittelfranken bewertet und Maßnahmen für Aufwertung vorgeschlagen. Der Faktor der Aufwertung wird festgelegt und die Fläche errechnet. Die Aufwertungsmaßnahmen werden mit der Gemeinde abgesprochen und die Umsetzung dann vom Landschaftspflegeverband organisiert. Dabei achten alle Beteiligten darauf, dass die Aufwertung möglichst hoch ist und die Flächen auch weiter landwirtschaftlich nutzbar sind. Denn je höher die Aufwertung pro m² desto weniger Fläche ist für den Ausgleich nötig.
In der Regel übernehmen die Landwirte, die die Flächen vorher gepachtet hatten, die Durchführung der Aufwertungsmaßnahmen sowie die weiteren Pflegearbeiten.


Lage der Ausgleichs- und Ökokontoflächen in der Gemeinde Röttenbach
(Stand 1-2017)

Ökokonto und Ausgleichsmaßnahmen
Neugestaltung des Rathausplatzes - Lebensader Röttenbach

Viele Röttenbacher haben sich in der Dorfwerkstatt Gedanken um die Neugestaltung unseres Rathausplatzes gemacht. Viele dieser eingebrachten Ideen wurden innerhalb der Planung konkretisiert. Im Jahr 2017 soll jetzt – nachdem die entsprechenden Fördermittel ca. 60% zugesagt wurden – mit dem Umbau (Bauabschnitt 1 und 2) begonnen werden.

Bauabschnitt 1
Neugestaltung Rathausplatz

Bauabschnitt 2
Neugestaltung der Weiher südlich des
Rathausplatzes

Bauabschnitt 3
Geh- und Radwegverbindung zwischen
Rathaus und St. Mauritius Kirche

Bauabschnitt 4
Entwicklung einer aufgelockerten Bebauung hinter dem Rathaus unter Beachtung des Hochwasserschutzes
(innerörtliche Nachverdichtung)

Konzept Lebensader Rathausplatz
Konzept Lebensader Rathausplatz

Einige der geplanten Maßnahmen sind:

● Der gesamte Platz (Oberfläche) soll erneuert und gepflastert werden
● Die Ringstraße wird gestalterisch in diesem Abschnitt in den Platz integriert
● Die Fläche gegenüber dem Rathaus wird zur Weiherlandschaft hin geöffnet
● Stromladesäulen für Autos und Fahrräder sind geplant
● Versorgungsleitungen für Veranstaltungen sollen fest installiert werden (Versorgungspoller)
● Neubau von öffentlichen Toiletten
● Anbau eines Wintergartens an die Bücherei

Rathausplatz
Rathausplatz
Sanierung der Schulstraße und barrierefreier Ausbau

Röttenbach soll bis 2030 „barrierearm" sein.

Ziel des Umbaus für den Teilabschnitt der Schulstraße war es, die Straße und alle öffentlichen Gebäudezugänge, wie Schule, Schulturnhalle und Altes Rathaus barrierefrei zu gestalten und die Schulwegsicherheit deutlich zu erhöhen.

Der nördliche Gehwegbereich wurde entlang der Straße durch Poller abgegrenzt, um die Schulkinder vor dem Straßenverkehr zu schützen und eine maximale Sicherheit gewährleisten zu können. Der Gehweg vor der „Fahrradburg" im Osten der Schulstraße wurde herausgezogen, also verbreitert und auch dort mit Pollern gesichert.

Die Geschwindigkeit wurde von 30 km/h auf 10 km/h reduziert.

Ein Parkplatz mit 33 Parkflächen zur Nutzung bei Veranstaltungen in der Turnhalle oder der Schule wurde neu geschaffen. Eine deutliche Verbesserung stellt der neue Zugang zum kath. Kindergarten neben dem Parkplatz, weitab von der Hauptstraße dar.

Zur sicheren Überquerung der Schulstraße gibt es zwei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen)
Im Bereich der ehemaligen Bushaltestelle wurde eine Bring- und Holzone eingerichtet, um das morgendliche Verkehrsproblem zu lösen.

Im Zuge des Umbaus wurde auch, wie bereits in manchen Straßen ausgeführt, die gesamte Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet.

Schulstraße, Blick Ecke Breitäckerstr.
Schulstraße, Blick Ecke Breitäckerstr.
Schulstraße, Blick Richtung Schule
Schulstraße, Blick Richtung Schule
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