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Coaches - Wer sind wir

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Wer sind wir? Wie arbeiten wir?

 

Das Projekt wurde im Jahre 2008 entwickelt und mit dem Schuljahr 2008/2009 umgesetzt. 

Wir sind kein Verein. Wir sind ein Arbeitskreis und arbeiten ehrenamtlich. Wir haben weder ein eigenes Konto, noch eigenes Geld, werden aber von den Gemeinden Röttenbach und Hemhofen unterstützt. 

Wir arbeiten nach dem „Tandem-Prinzip", d. h. jeweils ein Coach unterstützt einen Schüler/in. Im Jahr 2008 haben wir mit 17 Coaches begonnen, im Schuljahr 2009/2010 waren bereits 19 Tandems unterwegs.  

Wir treffen uns mit unserem Schüler/Schülerin regelmäßig einmal in der Woche für 1 bis 2 Stunden. Wir arbeiten nach dem Cadolzburger Modell.

 

 cadolzburger modell

 

Folgende Alleinstellungsmerkmale unterscheiden uns von anderen, ähnlichen Projekten:

 

1. Nachhaltigkeit/Kontinuität

Unser Projekt richtet sich an HauptschülerInnen, die der außerschulischen Hilfe bedürfen bzw. diese haben möchten. Die Unterstützung dauert im optimalen Fall drei Jahre (ab der 7. Klasse). Diese lange Dauer ist Voraussetzung dafür, dass sich in der Persönlichkeitsentwicklung noch etwas bewegen, verändern kann.

 

2. Das Tandem-Prinzip

Ein Coach betreut einen Heranwachsenden - und nicht mehr.

 

3. Die Abwesenheit von institutioneller Autorität

Die Schülercoaches sind keine Ersatzeltern und auch keine Hilfslehrer. Sie haben darum auch nicht die Probleme von Schule und Elternhaus mit ihrer oft langwierigen und komplizierten Vorgeschichte „im Rucksack". Ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Coach und Schüler ist die wichtigste Voraussetzung für eine gegenseitige Akzeptanz, die Schule, Elternhaus und viele Projekte gerade in problematischen Situationen nicht erreichen.

 

4. Freiwilligkeit und Vertraulichkeit:

Die Zusammenarbeit zwischen Schülerin/Schüler und Coach beruht auf freiwilliger Basis. Alles geschieht ohne Zwang und ist frei vereinbart. Das darf jedoch nicht mit Unverbindlichkeit verwechselt werden. Termine und Absprachen werden, einmal getroffen, auch eingehalten.

Und außerdem: Eine Kommunikation „hintenherum" mit Autoritätspersonen ist ausgeschlossen.

 

Zusammengefasst: Das sogenannte drei-Säulen-Modell ist ein umfassender, ganzheitlicher Ansatz.

Um eine berufliche Perspektive entwickeln zu können, muss zuvor auf jeden Fall ein guter Schulabschluss erreicht werden. Die Basis hierfür liegt in der Stärkung des Selbstwertgefühls.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wollen Sie auch Schülercoach werden?

 

Hier finden Sie unsere ausführliche Projektbeschreibung.

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Ansprechpartner finden Sie unter Kontakt.