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Förderung Austausch Straßenbeleuchtung

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In den vergangenen Monaten wurde in Röttenbach in folgenden Straßenzügen insgesamt 180 veraltete Lampen der Straßenbeleuchtung durch hocheffiziente LED-Systeme ausgetauscht:

Am Hang, Amselstraße, Bergstraße, Dechsendorfer Straße, Erlanger Straße, Fichtenstraße, Gewerbering, Heidestraße, Kaibachweg, Kellerweg, Kiefernstraße, Lederhosenstraße, Sandstraße, Schulstraße, Waldstraße, Weiherstraße

 

Die Straßenbeleuchtung trägt nicht nur maßgeblich zur Verkehrssicherheit und zur persönlichen Sicherheit von Bürgern und Bürgerinnen bei, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität von öffentlichen Flächen. Ein großer Anteil des kommunalen Stromverbrauches ist auf die oftmals stark veraltete und ineffiziente Technik der Leuchtmittel, meist aus den 1980er Jahren, zurückzuführen.

 

Die unwirtschaftlichste Technik ist die Weißlichtbeleuchtung mit Verwendung von sog. Quecksilberdampflampen (HQL) als Leuchtmittel. Die Lichtstärke dieser Leuchtmittel nimmt bei gleichbleibendem Verbrauch innerhalb von kurzer Betriebszeit deutlich ab. Hinzu kommt die Umweltbelastung bei der Produktion und der Entsorgung der defekten Leuchtmittel. Quecksilberdampflampen dürfen aus diesen Gründen ab 2015 in der EU nicht mehr produziert werden. Desweitern besitzen diese Leuchten meist sehr schlechte lichttechnische Eigenschaften, die zum einen dazu führen können, dass beispielsweise Gefahrenstellen im Straßenverkehr nur ungenügend ausgeleuchtet werden. Zum anderen kommt es häufig zu einer unerwünschten und oft störenden Lichtverschmutzung (das Licht strahlt in den Nachthimmel oder in anliegende Wohnräume ab). Durch gezielte Lichtlenkung, die mit Hilfe der LED- Technik möglich ist, können öffentliche Flächen, Straßen und Gehwege optimal ausgeleuchtet werden. Schattenbildung zwischen den einzelnen Straßenleuchten sowie unerwünschtes Licht, beispielsweise in Wohnräumen, wird minimiert. Nicht nur die besonders hohe Energieeffizienz zeichnet die LED- Technik hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit aus. Es werden keine umweltbelastenden Schwermetalle mehr verbaut, die entsprechend entsorgt werden müssen.

 

Aus diesen ökologischen und wirtschaftlichen Gründen ist es gängige Praxis, sukzessive die Straßenbeleuchtung gegen effizientere Technik auszutauschen. Die Vorteile dieser Technik sind enorm. Bereits durch die hohe Lebensdauer und die lange Garantie des Herstellers reduzieren sich die Wartungskosten in den ersten 10 Jahren deutlich. Hinzu kommt die hohe Energieeinsparung bei helleren Lichtverhältnissen. Speziell in Röttenbach wurde, im Vergleich zur Bestandsanlage bestehend aus vorwiegend Quecksilberdampflampen, eine Energieeinsparung in der Größenordnung von 86% erreicht. Dadurch werden nicht nur die Stromkosten gesenkt, sondern es wird zugleich ein wichtiger Betrag zum Klimaschutz geleistet. So können durch diese Maßnahme über die durchschnittliche Lebensdauer ca. 825 Tonnen COeingespart werden.

 

 

Nationale Klimaschutzinitiative

 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher, ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.  

 

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Links:

www.bmu-klimaschutzinitiative.de

Projektträger Jülich

 www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen